Ausgabe 10. Mai 2012Die Hauptthemen der aktuellen Ausgabe: Neuer Teilnehmerrekord |

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Inhaltsverzeich
Neuer Teilnahmerekord am Natischer Dorflauf 2012
Der beliebte Natischer Dorflauf konnte nach 2011 auch in diesem Jahr abermals einen Teilnehmerrekord schreiben. OK-Präsident Gilbert Studer hegte im Vorfeld nur leise Hoffnung, dass 2012 in der Geschichte des Dorflaufes ein neuer Rekord geschrieben werden kann, denn die Schülerzahlen in den Teilnehmer-Jahrgängen sind rückläufig, die Teilnahme aber auch wetterabhängig
Am Mittwoch, 2. Mai 2012, wurde bereits kurz nach 13 Uhr die Landstrasse in Naters vom Zentrum Missione bis zum Café Aletsch gesperrt und für den Lauf, dessen Start um 14 Uhr erfolgte, vorbereitet. Aus allen Gassen und Seitenstrassen kamen junge Läufer in Turnkleidung, die Jüngsten an der Hand der Mutter. Ihnen allen stand die Nervosität vor dem Start ins Gesicht geschrieben, auch wenn sie bei Nachfrage die Nervosität ganz «cool» leugneten…
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Die zum Betrieb der Buchdruckerkunst erforderlichen Typen oder Lettern zerfallen in Fraktur-, Antiqua- und Kursivschrift nebst den dazu gehörigen Interpunktions- und sonstigen Zeichen (Sternchen, Paragraphen etc.); ihre Verschiedenartigkeit und Reichhaltigkeit ist eine außerordentliche.
Man unterscheidet sie nach ihrer Gattung in Brot- und Zierschriften sowie nach ihrer Zeichnung in gotische, Kanzlei-, Grotesk- etc. Schriften, ferner ihrem Kegel nach, das heisst nach den Klassen, in welche alle Schriften der Hohe ihres Typenbildes nach eingeteilt sind. Zu den Schriften gehören auch die Ausschliessungen, das heisst Metallstückchen ohne Schriftbild und etwa ein Fünftel niedriger als die eigentlichen Typen (Spatien, Viertel-, Drittel-, Halbgevierte, Gevierte, Quadrate); sie dienen zur Trennung der Worte, zum Ausfüllen leerer Zeilen etc.
Ähnlichen Zwecken dient der Durchschuss, Metallplättchen von ein bis vier typographischen Punkten Starke und meist 36 und 48 Punkten Breite bei 54 Punkten Höhe, oft aber auch von der ganzen Breite der Zeilen (Regletten). Man durchschieBt damit den Zeilensatz, das heisst man legt solche Plättchen zwischen die Zeilen, welche alsdann auseinander gerückt, erscheinen; doch wird der Durchschuss auch bei der Herstellung schwierigen Satzes (Tabellen etc.) gebraucht.
Jede Type tragt an der Vorderseite (in England und Frankreich an der Rückseite) ihres Körpers eine Einkerbung, die Signatur, zum sofortigen richtigen Erfassen der Type; und da diese Einkerbungen verschieden sind für die verschiedenen, oft aber doch sehr ähnlichen Typengattungen, so erleichtern sie auch deren Unterscheidung. (Ein Durcheinander von Typen verschiedener Schriftgattungen oder auch verschiedener Typen einer und derselben Gattung wird als "Zwiebelfische" bezeichnet).
Die für Werk- und Zeitungssatz bestimmten Typen liegen in hölzernen Setzkasten mit etwa 110 Fächern für deutschen und 160 für Antiquasatz, das heisst Lateinisch, Englisch, Französisch etc.; die gröbere Fächerzahl wird bedingt durch Accentbuchstaben und Kapitälchen. Die orientalischen Sprachen und der Satz von Musiknoten erfordern Kasten mit noch viel mehr Fächern. Die Grösse der Fächer ist dem mehr oder minder häufigen Vorkommen der Buchstaben angepasst, und auch deren Lage im Kasten richtet sich danach. Der Setzkasten ruht etwa in Brusthöhe auf einem pultartigen Gestell (Regal), das mit Fächern zum Einschieben der Kasten versehen ist.
Vor dem Regal steht der Schriftsetzer (Setzer), halt in der linken Hand den Winkelhaken aus Metall (früher oft aus Holz und mit Metall ausgelegt), der eine Art nach zwei Seiten offenes, flaches Kästchen mit verstellbarer linker Seitenwand bildet, in welches der Setzer mit der rechten Hand die Typen aus den Fächern führt und zu Zeilen zusammenstellt. Das Manuskript (so wird die Vorlage genannt, auch wenn es eine schon gedruckte ist) ist meist auf einem Holz- oder Metallstab (Tenakel) mit einer Art Gabel (Divisorium) festgehalten und in bequemer Sehweite auf dem Setzkasten aufgesteckt. Ist eine Zeile gefüllt, so muss sie ausgeschlossen werden, das heisst sie muss die genau dem jeweiligen Format entsprechende Breite erhalten und mässig fest im Winkelhaken sitzen, was entweder durch Verengerung der Wortzwischenräume erreicht wird, um überschiebende Wortteile noch in den Raum der Zeile zu bringen, oder die Zwischenraume werden durch Hinzufügen von Ausschliessungen verbreitert.
Von der Regelmässigkeit und Sorgfalt, mit der diese Arbeit ausgeführt wird, hängt das gute Aussehen des Satzes im Druck wesentlich ab. Ist die Zeile vollendet, so wird die dünne Platte aus glattem Metall, die Setzlinie, welche ihr bisher als Unterlage diente, darunter hervorgezogen und darüber gelegt und mit dem Setzen so lange fortgefahren, bis der Winkelhaken mit Zeilen gefüllt ist. Diese werden dann sämtlich auf einmal mit einem geschickten Handgriff auf einSchiff gehoben, das heisst auf ein auf zwei oder drei Seiten mit einem erhabenen Rand versehenes winkelrechtes Brettchen (oder Zinkplatte), bis die zur Bildung einer Spalte oder Seite (Kolumne) oder auch eines Pakets nötige Zeilenzahl erreicht ist. Setzt der Setzer in Seiten, so hat er diese auch mit einem Kolumnentitel zu versehen, der ein toter genannt wird, wenn er nur aus der Seitenzahl besteht, oder ein lebender, sobald er ein Stichwort oder eine kurze Angabe des Seiteninhalts enthalt; auf ihren Fuss aber legt er zur Erzielung sichereren Halts einen Unterschlag, bestehend aus Quadraten oder seitenbreiten Metallklötzchen, und umwindet das Ganze dann mit einem festen Bindfaden, der Kolumnenschnur. Ist der Satz gut ausgeführt, so muss sich jetzt die Seite hantieren lassen, als ob sie nur aus einem Stück bestände.
Die vollendeten Seiten werden entweder bis zur Fertigstellung der für einen Druckbogen erforderlichen Anzahl auf Papierlagen (Porte-pages) aufbewahrt, oder gleich auf Bretter (Setzbretter) oder Schliessplatten und Schliesssteine in einer bestimmten, der Aufeinanderfolge der Seiten entsprechenden Reihenfolge gestellt (ausgeschossen), wo alsdann Holz- oder Metallstege von der Breite der auf dem Papier weiss bleibenden, für das Einbinden nötigen Raume (Bund-, Kreuz- und Mittelsteg) um die Seiten gelegt, die Kolumnenschnüre entfernt (die Seiten "aufgelöst") und die Formen vermittelst eiserner Rahmen entweder mit Eisenschrauben, Hoizkeilen und Schrägstegen oder auch mit eigens konstruierten gezahnten Stegen und Keilen etc. geschlossen, das heisst so befestigt werden, dass die ganze, aus vielen Tausenden von Lettern bestehende Form emporgehoben und in der Presse niedergelegt werden kann, ohne dass ein einziger Buchstabe aus den Seiten fällt.
Der erste Abdruck, welcher von den geschlossenen Formen oder auch von Seiten und Paketen in Schnüren genommen wird, ist der Korrekturabzug; in diesem zeichnet der Korrektor die vom Setzer veranlassten Fehler (Auslassungen heissen "Leichen", doppelt Gesetztes "Hochzeiten"), nach deren Berichtigung werden weitere Korrekturabzüge für Verfasser und Verleger hergestellt. Wenn deren Berichtigungen und Änderungen vom Setzer gemacht sind und die Genehmigung zum Druck erteilt ist, wird die richtige Stellung der Seiten überprüft und korrigiert. Erst dann kann der Druck erfolgen. Diejenige Form, welche die erste und letzte Seite enthält, heisst die Äußere, Prima oder Schöndruckform, sie wird in der Regel zuerst gedruckt (eingehoben); die andere wird als innere, Sekunda oder Widerdruckform bezeichnet.
Der Druck erfolgt entweder in der Handpresse, kurzweg Presse genannt, in der Accidenzmaschine oder Tretpresse, oder in der Schnellpresse. Das Papier, mit Ausnahme von Schreibpapier, wird hierfür teils befeuchtet, das heisst in stärkeren oder dünneren Lagen durch Wasser gezogen oder angespritzt, wodurch es geschmeidiger und zur Aufnahme der Druckfarbe geeigneter wird, teils trocken gedruckt und, ist der Druck ein feiner, auch satiniert, was ihm die durch das Feuchten verlorene Glatte wiedergibt.
Vor dem Druck muss jede Form "zugerichtet" werden, das heisst es müssen alle Ungleichheiten (Unebenheit des druckenden Teils der Presse oder Maschine, also Ungleichheit des Druckes, oder leichte Unebenheiten in den die Form bildenden Typen) durch Hinzufügung oder Hinwegnahme feiner Papiereinlagen ausgeglichen werden, was meist sehr zeitraubend ist, bei feinem Illustrationsdruck aber auch hohe Anforderungen an die Kunstfertigkeit des Druckers oder Maschinenmeisters stellt und ein geschultes Auge verlangt, da selbst der feinste Holzschnitt ohne gute Zurichtung nicht voll zur Geltung kommt. Um einen guten Druck zu erreichen, gehören auch gute Walzen zum Verreiben und Auftragen der Farbe. Sie werden meist in den Buchdruckereien selbst entweder aus einer Mischung von Leim und Sirup oder aus Glycerin, Zucker und Gelatine gegossen. Sie haben bald nach der Erfindung der Schnellpresse die früher zum Auftragen der Farbe gebräuchlichen Ballen aus Rosshaar mit einem Überzug aus Kalb- oder Hundeleder verdrängt.
Der Druck in der Presse, die in der Regel durch zwei Personen bedient wird, erfolgt durch bogenweises Einlegen des Papiers, Zuklappen und Niederlegen von Rähmchen und Deckel, Einfahren des Karrens vermittelst Drehung einer Kurbel, Herüberziehen des Bengels, Wiederausfahren und Auslegen des gedruckten Bogens. Das alles wird von einem der beiden Drucker ausgeführt, während der andere die Farbe verreibt und die Form in der Zeit des Papier- Ein- und Auslegens einschwärzt ("aufwalzt"). Die Schnellpresse besorgt alle diese Operationen, mit Ausnahme des Einlegens, selbsttätig, das Auslegen geschieht bei den meisten derselben durch einen mechanischen Auslegeapparat.
Der Maschinenmeister hat nach erfolgter Zurichtung nur den Gang der Maschine, die Gleichmässigkeit der Färbung und die Gute des Druckes zu überwachen. Die gedruckten Bogen werden, wenn es nicht Zeitungen oder andere sofort abzuliefernde Arbeiten sind, zum Trocknen aufgehängt und sodann in Glattpressen gebracht zur Beseitigung der beim Druck entstandenen Unebenheiten des Papiers und zur Wiederherstellung seines guten Aussehens.
Die Satzformen aber wascht man, wenn "ausgedruckt", zur Entfettung der Druckfarbe mit einer in scharfe Lauge getauchten Bürste und spült sie mit reinem Wasser ab. Wenn sie nicht für weitere Drucke aufzubewahren sind, "stehen bleiben", erhalt der Setzer sie zurück zum Auseinandernehmen, Ablegen oder Aufräumen. Er verteilt die Lettern wieder in die ihnen entsprechenden Kastenfacher, oder es werden nur Titel, Überschriften, kurze Zeilen etc. abgelegt, der Satz aber "aufgebunden", d h. in handlichen Stucken mit Kolumnenschnüren umwunden und, wenn sie gut abgetrocknet sind, in Papier geschlagen, etikettiert und für späteren Bedarf im Magazin aufbewahrt. Abgenutzte Typen werden als "Zeug" wieder an die Schriftgiessereien zum Umguss verkauft.
Die Rolle Gutenbergs
Gutenbergs technische Leistung bestand darin, eine Reihe von Verfahren zu entwickeln, die das Verfahren des Buchdrucks erst ermöglichten:
Gutenbergs Leistung liegt auch in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Etablierung des Buchdruckes durch die erste Massenvervielfältigung der Bibel.
Bedeutung des Buchdrucks
Die Erfindung und Etablierung des Mobilletterndrucks bildet einen bedeutenden kulturhistorischen Einschnitt, der einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der Informationsverarbeitung einleitete.
Mediengenealogisch gibt es nur wenige als vergleichbar grundlegend angesehene Meilensteine:
Die Medientheorie leitet aus Gutenbergs Leistung grundlegende Konsequenzen ab.
Der Buchdruck ermöglichte die exakte Reproduktion von Wissen in einem zuvor nie gekannten Ausmass an. Es entstand die Regel: "Ein Autor, ein Werk (Titel), ein Informationsbündel" (Giesecke 1989: 325). Zuvor hatte der Autor eine vergleichsweise geringe Bedeutung gehabt.
Das Lesen veränderte sich: Während Bücher zuvor laut (vor-) gelesen wurden, entwickelte es sich zum heutigen Stilllesen. Eine allgemeine Alphabetisierung begann und leitete eine Bildungsrevolution ein. Das Denken veränderte sich in Anpassung an die Schriftform. Die Ausdifferenzierung der Wissenschaften wurde beschleunigt und die wissenschaftliche Methodik setzte sich gegen das mittelalterliche Denken in Bildern und Metaphern durch (Wiedergeburt der Wissenschaft).
Wissen wurde allgemein zugänglicher, da gedruckte Bücher preiswerter als die handschriftlich kopierten waren, da es mehr Exemplare eines Buches gab und Schriften zu zirkulieren begannen. Nach- und Raubdrucke beschleunigten die Verbreitung weiter; die typographische Erfassung des gesamten "klassischen" Wissens dauerte nur etwa fünfzig oder sechzig Jahre (Eisenstein 1969: 52). Latein als Universal- und Wissenschaftssprache wurde abgelöst durch Nationalsprachen, die zunächst jedoch noch als Dialektformen bestanden. Die Zunahme an verfügbarem Wissen förderte den Meinungsstreit und die gesellschaftliche Willensbildung.
Aus der zunehmenden geografischen Verbreitung von Druckwerken entwickelte sich die Notwendigkeit der Normierung und Standardisierung der Sprache; Dialekte wurden im Druck verdrängt, die Herausbildung von Nationalsprachen begann, dies wiederum ermöglichte und forderte die Entstehung von Nationalstaaten. Diese Entwicklungen werden auch unter dem Begriff der Gutenberg-Galaxis zusammengefasst oder auch als alphabetisches Monopol bezeichnet.
Die erste visuelle Zeitenwende war der Übergang von gesprochener zu visualisierter Sprache, die weitere Entwicklung der Visualisierung verlauft jedoch nicht synchron zur Ausprägung des linearen Gutenberg-Universums. Die technische Reproduzierbarkeit des Bildes weist gänzlich andere, zeitlich versetzte Meilensteine auf und ist nicht nur einfach eine Folgeerscheinung im Sog des Buchdrucks. Visuelle Meilensteine sind beispielsweise die Entdeckung des Mikroskops und des Teleskop, also die Nutzung des Lichts, sowie daran anschliessend die Nutzung nichts sichtbarer Strahlen (erstmals bei der Verwendung der Röntgenstrahlen).
Auch die Erfindung und Etablierung der Fotografie um 1839 passt systematisch kaum in die schriftfixierte Betrachtung der Gutenberg-Galaxis.
Schwarze Kunst und Schriftsatz
Verloren hat der Buchdruck aber seine Besonderheiten: Jahrhunderte waren die "Ritter der schwarzen Zunft" stolz auf ihren Beruf und ihre bemerkenswerten Leistungen. Ein hochdifferenziertes Regelwerk galt es zu befolgen. Der Schriftsatz in heutiger Zeit kann aufgrund der Zeitvorgaben diesem nicht mehr folgen. Zwar gibt es in heutiger Zeit auch Software, mit denen Ligaturen (verbundene Lettern) gesetzt werden können, jedoch geht das Wissen um die Schwarze Kunst mehr und mehr verloren.
Die Zeit von Gutenberg bis etwa 1985 (Computersatz) wird auch gemeinhin als "Bleizeit" bezeichnet.
Noch gibt es einige Künstler, die den Buchdruck ausüben wie Gutenberg vor 500 Jahren - und bei Treffen, beispielsweise in Mainz bei der Minipressen-Messe, wird noch die Sprache der Schwarzen Kunst gepflegt. Dort geben Fachbegriffe den Ton an, zum Beispiel:

29. Juli bis 3. September 2011: Kunstausstellung Anton Burgener
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3. Juni bis 10. Juli 2011: Kunstausstellung mit Dieter Wyden ThillDieter Wyden wurde am 5. Juni 1935 in Berlin geboren. Er ist Bürger von Bellwald und seit 2000 in Bellwald wohnhaft. Dieter malte und zeichnete schon als Kind gerne. Die frühesten Zeichnungen die noch vorhanden sind stammen von 1947 aus der Zeit in Celerina Graubünden. 1950 erfolgte ein Unterbruch in der Malerei, der sich bis 2000 hielt. Schon vor der Pensionierung im Jahr 2000 war es immer sein Ziel, neben vielen anderen Tätigkeiten, sich auch wieder künstlerisch zu betätigen. 2000 und 2001 besuchte er in Bellwald einen Malkurs bei Eduardo Müller. 2003 und 2004 folgten Kurse in Ausserbinn, mit Schülern und Lehrern der Leipziger Schule, Christian Brandl und Robert Schmiedel. Ansonsten ist Dieter ein reiner Autodidakt und keiner Modeströmung unterworfen. Angefangen mit Aquarellmalerei probiert er immer wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten und Techniken aus. Vor allem zeichnet er auch gerne mit Kohle und Tusche, bleibt aber immer irgendwie im Umfeld der Aquarellmalerei. Er malt in der Natur, nach Fotos, nach Vorlagen und nach Fantasie. Seine Motive sind: Landschaften, Tiere, Menschen, Gebäude, Karikaturen, einfach alles was ihm gefällt. Die Ausstellung beinhaltet als Hauptthemen «Kunstwerke in der Natur, durch die Natur», «Zeitzeugen» Bauwerke, Handwerk als Kunst und Industrietechnik. Dieter Wyden malt aus Freude.
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5. Februar bis 4. April 2011: Kunstausstellung mit Karl MaenzIch wurde im Schicksalsjahr 1939 in Mannheim geboren. Als Geschäftsführer des Warenhauses Kaufhof gelang es meinem Vater, unter Nachweis seines Dienstes an der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Kleidung, sich aus dem Kriegsgeschehen und der Politik weitgehend herauszuhalten. Dies kam uns insofern zugute, als dass unsere Familie, meine Eltern, meine zwei Jahre jüngere Schwester Heidi und ich, während der schrecklichen Kriegsjahre zusammen bleiben durften. Obwohl ich noch sehr klein war, und es uns vergleichsweise so gut ging, blieben die Erlebnisse des Krieges bis heute in mir hängen. Wir verbrachten viele Nächte während der Luftangriffe, in denen Mannheim weitgehend zerstört wurde, in den Bunkern es Vororts Feudenheim. Und in den gefährlichsten Zeiten fanden meine Mutter, Schwester und ich in einem katholischen Schwesternheim in Bad Peterstal im Schwarzwald Zuflucht.
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20. November bis 3. Januar 2011: Kunstausstellung Christine und Daniel Thenen
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24. September bis 3. November 2010: Kunstausstellung Charles Menge
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Von Käthi Stucky
Robie und Anna – Sonnentanz
Jugendroman von der Bettmeralp von Käthi Stucky
105 Seiten, Format 11,5 x 18 cm
Preis Fr. 15.–
Lieber Robie
Bettmeralp, Anfang März
Der Besuch bei Dir in Zürich war mega! Der Spaziergang amSee, der freie Nachmittag mit Dir.
Träumen, kuscheln ... natürlich hab ich gespürt, dass du noch mehr wolltest, doch im Moment kann ich nicht mehr geben, hoffe Du verstehst ... Wäre schön, wenn das mit den Sommerferien klappen würde.
Drück Dich ganz fest.
Anna
Liebe Anna
Unterengstringen, Ende März
Also Du weisst, ich bin nicht so der grosse Schreiber! Die Sommerferien gehen glaub ich in Ordnung, nur Vater muss in der Firma noch abklären, ob’s klappt. Also was das andere betrifft, hoffe ich hab Dich nicht zu sehr bedrängt, aber Du ziehst mich einfach magisch an ...
Vermisse Dich! Liebe
Grüsse Robie
Hey Robie
Bettmeralp, Anfang April
Du hast ja mein SMS erhalten. Nun liegt die Nathalie auf derIntensivstation! Hat Schmerzen und leidet, schuldlos!
Dieser Idiot von Autofahrer musste noch schnell überholen, bei durchgehender Sicherheitslinie! Das macht mich richtig wütend ... Und sie reden von einer eventuellen Wirbelfraktur! Schei... Tut mir leid wenn ich so schreibe, aber es macht mich halb verrückt.
Wenn Du nur hier wärst ...
Grüsse,
Anna
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Von Hildegard Aepli
Gedichte und Fotos
72 Seiten
24 x 24 cm
4-farbige Ausführung
Verkaufspreis: Fr. 30.– plus Porto
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Von Kilian Salzmann
Gedanken zum Tag
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16 x 15 cm
4-farbige Ausführung
Verkaufspreis: Fr. 25.– plus Porto
ISBN-Nr. 978-3-9523460-9-9
Kilian Salzmann schenkt in diesem Buch Licht-Blicke für jeden neuen Tag des Jahres. Es geht in diesen Texten um das Leben als Mensch unter Menschen in Verbundenheit mit Gott. Gute und kritische Gedanken können strahlen wie ein helles Licht, sie kön- nen unser Herz erwärmen wie eine Kerze und uns den rechten Weg weisen wie ein Leuchtfeuer. Eine Kraft, die zu uns hält auch in schwie- rigen Zeiten, bringt Licht ins Dunkel der Einsamkeit und der Angst. Mit den Texten, die der Autor aus seinen Radio- meditationen für Sie zusam- mengestellt hat, möchte er Mut machen und Kraft im Alltag geben.
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Von Theodor Wyder und Ignatia Fux
Gedichte und Gemälde
167 Seiten
17 x 23 cm
4-farbige Ausführung
Verkaufspreis: Fr. 30.– plus Porto
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Von Helga Güthlin
96 Seiten
12 x 22 cm
Verkaufspreis: Fr. 20.– plus Porto
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Von Lieselotte Kauertz
101 Seiten
12.5 x 22 cm
Verkaufspreis: Fr. 15.– plus Porto
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Von Myriam Stucky, Ludwig Weh
Gedichte und Fotografien
166 Seiten
20,5 x 20,5 cm
4-farbige Ausführung
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Von Werner Hafner
Glaube ohne Manipulation
438 Seiten
19 x 29 cm Fadenheftung/Schutzumschlag
Verkaufspreis: Fr. 85.– plus Porto
Die Bibel ist eines der bekanntesten Bücher der Welt. Lange Zeit galt sie als das meist verkaufte Buch. Ist das so? Irgendwann, vielleicht in den Sechzigern, sind ihre Inhalte relativiert worden. Gleichzeitig begann die Bedeutung abzuklingen. Man weiss davon, zitiert gelegentlich, aber entfremdete sich dennoch. Die Inhalte sind nicht nur schwer, auch für den modernen Menschen allzuoft unergründbar und märchenhaft. Kaum eine Fakultät setzt heute im Theologie-Studium Akzente auf das Alte Testament. Was heisst denn, in sechs Tagen eine Welt zu erschaffen oder eine Schlange sprechen zu lassen? Und wie diskriminierend ist die Frau nach dem Sündenfall dargestellt.
Soll man darüber hinweg schauen? Soll das Buch selbst in seinen Inhalten relativiert werden? Ist es sinnvoll, das Wissen der damals Unwissenden lobend dem Besserwissenden von heute beizustellen? Oder einfach die Bibel als eine Geschichte unter vielen zu betrachten? Oder Glaube von Wahrheit und Wirk- lichkeit einfach zu trennen?
Aber so war es, als die Meinung umzugehen begann, wenn die Bibel kaum mehr bekannt sei, käme ein Geist des Erwachens ihrer Texte. Da bliebe aber auch die Frage, wann das sein könnte, wie und wodurch? Vorweg jedoch für manche ein weiterer Aberglaube. Jedenfalls erhebt sich bei dieser Vorstellung auch ein recht spekulatives Thema. Seit Urzeiten hat man ja der Bibel Inhalte vorweggenommen, Menschen die zweihundert, ja drei- oder vierhundert Jahre alt werden und mehr!
Wenn also heute jemand käme und sagte, alles ist wahr, bliebe meist ein mitleidvoller Blick übrig, vielleicht ein Kopfschütteln oder im schlimmsten Fall ein beissender Spott. Auch ist viel zuviel darüber gesagt worden. Das ist das Dilemma. Nicht nur der Zeitgeist im dritten Jahrtausend.
Der Mensch, oft in und mit der Geschichte verknechtet, heute liberalisiert, nein, solche Geschichten sind passé, aus, vorbei. Dafür hat man ja den lieben Gott, den Gefälligen, Gütigen, Gewaltigen. Das aber ist auch falsch. Solcher Herren-Namen gab es schon einmal. Damals nannte man sie Baale der Fruchtbarkeit,
des Glücks, des Segens, der Winde, der Kriege und vieles mehr. Darüber stand aber ein Gott, nicht gütig, lieb, gefällig, sondern ein Gott der Allmacht. Das ist heute nicht anders, Gott ist Gott, nicht lieb oder strafend, gross oder klein.
Wird das Attribut der Eigenschaften also fallen gelassen, erklärt sich etwas anderes. Das Loslassen einer andienenden Machenschaft. «Glauben ohne Manipulation» ist die Herausforderung, den Glaubenden, den Intellektuellen, den Andersgläubigen und den Nicht-Glaubenden einbeziehend anzusprechen.
Diese Auseinandersetzung, sie wäre es wert, in die Gedanken mit sich selbst zur Auseinandersetzung zu führen. Denn das ist das Novum, eine Behauptung da fallen zu lassen, wo das falsch Verstandene mit dem falschen Verständnis zu Gericht zieht. Da fängt das Erwachen an, nicht einfach teilzunehmen, sondern teilzuhaben und sich selbst in einem Text eingebunden wiederzufinden.
Werner Hafner, Autor «Glauben ohne Manipulation» Band I und II
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Von Maria Caviglia
Verkaufspreis Fr. 20.–
ISBN 978-3-9523460-4-4
Auflage: 1‘000 Exemplare
Einband: kartoniert und broschiert
143 Farbseiten
«Sehnsucht – nach Himmel und Meer» ist ein Bericht über eine 12-jährige Segelreise. Es geht dabei um exotische Länder, herrliche Trauminselchen und tolle Menschen – aber vor allem um das Leben in dieser fremden Welt und auf einem kleinen Segelboot. Es beschreibt unser Leben in der Karibik und im Pazifik – und das Stück Freiheit und Glück, das wir dabei ge-funden haben.
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Von René Diezig
Wortsammlungen und Erzählungen
64 Seiten
22 x 25 cm
4-farbige Ausführung
Verkaufspreis: Fr. 20.– plus Porto
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Von Friedrich Zemanek
112 Seiten
24 x 17 cm
4-farbige Ausführung
Verkaufspreis: Fr. 30.– plus Porto